Lexikon/Glossar

Hier finden Sie Begriffserklärungen, Abkürzungen, kurze Verfahrensbeschreibungen und einiges mehr.

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A

AB

Abrollbehälter

Airbag-Sicherung

wird bei Verkehrsunfällen verwendet, um zu verhindern, dass durch nachträgliches Auslösen des Airbags die Insassen oder Rettungskräfte verletzt werden.

Arbeitsteam Beschaffung im Gemeindekommando Wennigsen

Zu den Kernaufgaben des Arbeitsteam Beschaffung gehören das Erstellen von Vorgaben und Standards in der Sachmittelbeschaffung. Die Einhaltung von Standards auf Gemeindeebene sowie die Abgabe von Empfehlungen und die Würdigung von Sachmittelanforderungen der einzelnen Ortsfeuerwehren gehören ebenso zu den Kernaufgaben des Teams. Das Team setzt sich aus den Vertretern der OrtsFW Argestorf, Bredenbeck, Degersen und Wennigsen sowie der Gemeindefeuerwehrführung zusammen. Es tagt bei Bedarf und hat Empfehlungscharakter.

Atemanschluss

Der Atemanschluss ist der Teil des Atemschutzgerätes, der die Verbindung zwischen Gerät und Geräteträger herstellt. Bei der Feuerwehr wird als Atemanschluss die Vollmaske oder Masken/Helmkombination verwendet. Quelle: FwDV 7 Ausgabe 2002

Atemschutzgerät

Das Atemschutzgerät ist ein Gerät, das den Geräteträger vor Atemgiften schützt. Es besteht aus Atemanschluss und Luftversorgungssystem (Pressluftatmer)  beziehungsweise aus Atemanschluss und Atemfilter (Filtergerät). 

Atemschutzüberwachung

Atemschutzüberwachung ist die Gesamtheit aller Maßnahmen zur Kontrolle und zur Unterstützung der unter Atemschutz vorgehenden Trupps; sie beinhaltet insbesondere die Registrierung und die Zeitüberwachung des Atemschutzeinsatzes. Für die Atemschutzüberwachung ist der Einheitsführer der taktischen Einheit verantwortlich. Er kann andere geeignete Personen zur Unterstützung hinzuziehen. Quelle: FwDV 7 Ausgabe 2002


B

BBM

Bezirksbrandmeister/in

Behälterdruck

Der Behälterdruck ist der zum Zeitpunkt des Ablesens vorliegende Druck im Druckbehälter. Quelle: FwDV 7 Ausgabe 2002

BF

Berufsfeuerwehr

BJFW

Bezirksjugendfeuerwehrwart/in

BOS

Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben

Brandschaden

Ein Brandschaden setzt sich wie folgt zusammen:
   Schäden durch unmittelbare Brandeinwirkung
   + Löschwasserschäden
   + Rauchschäden
   + Sanierungs- und Entsorgungskosten
   + Ausfallzeiten
   + Schäden für die Umwelt, Imageverluste etc.
   = Gesamtschaden
Den größten Anteil am Gesamtschaden machen die Rauchschäden, Sanierungs- und Entsorgungskosten sowie die Ausfallzeiten aus. Das Ziel der Feuerwehr ist die Reduzierung des Gesamtschadens! Konkret muss der Wertverlust pro Minute reduziert werden. Gelingt es der Feuerwehr nicht, einen Brand noch in der Entstehungsphase zu bekämpfen, so ist eine Rettung von Sachwerten kaum mehr möglich.

Budgetierung

Die Gemeindefeuerwehr Wennigsen hat im Verwaltungshaushalt eine sog. Budgetierung. Folgende Haushaltsstellen unterliegen der Budgetierung: 
Geräte, Haltung von Fahrzeugen, Persönliche Ausrüstung, Aus- und Fortbildung, Vermischte Ausgaben, Zuschüsse an Kameradschaftskosten. 
Vorteil: Budgetierte Ausgabenermächtigungen sind zeitlich übertragbar


C

CEN

Comité Européen de Normalisation (Europäisches Komitee für Normung)

CSA

Chemikalienschutzanzug, s. a. Vollschutzanzug


D

Dekon

Dekontamination

DFV

Deutscher Feuerwehrverband

Digitale Alarmierung

Seit dem 1.7.2004 hat die Region Hannover mit der Stadt Hannover eine Vereinbarung über die gemeinsame Nutzung des digitalen Alarmierungsnetzes abgeschlossen. Neben der analogen Alarmierung ist somit die digitale Alarmierung der kostengünstigeren Funkmeldeempfänger möglich. Die Inbetriebnahme digitaler Funkmeldempfänger (DME) hat in enger Zusammenarbeit mit dem GmBM, dem Funkwart sowie der FEL zu erfolgen.

Digitalfunk

Im Rahmen eines bundesweiten Abstimmungsverfahrens haben sich Bund und Länder darauf geeinigt, für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) ein digitales Sprech- und Datenfunksystem einzuführen und dies als Gesamtnetz bis zum 31.12.2010 in Betrieb zu nehmen. Das Netz soll mit einer bundeseinheitlichen Technik ausgestattet werden und basiert auf einem gemeinsam entwickelten Mindeststandard. 

Besondere Merkmale das digitale Funk sind: 

Gruppenbildung
Die entscheidende Innovation des digitalen Funknetzes ist die Gruppenbildung. Anlass bezogen werden Einsatzkräfte unterschiedlicher Organisationen zeitlich begrenzt in Gruppen zusammengefasst.

Sprachqualität
Die digitale Informationsübermittlung gewährleistet eine störungsfreie Kommunikation.

Frequenzökonomie
Im digitalen Funk nutzen alle Organisationen die zur Verfügung stehenden Kanäle gemeinsam. Die Frequenzen können somit effizienter genutzt werden.

Datenübertragung
Mittels der digitalen Technik gehört die ausschließliche Übertragung von Sprache der Vergangenheit an. Zukünftig können auch Daten in Form von Text und Bild übermittelt werden. Hierzu zählen u. a. Positionsbestimmungen, Vitaldaten sowohl von Einsatzkräften als auch von Notfallpatienten und Informationen aus Datenbanken.

Roaming
Durch die automatische Gesprächsweiterleitung von einer Funkzelle zur nächsten wird eine unterbrechungsreie Kommunikation in der Bewegung sichergestellt - deutschlandweit.

Verschlüsselung
Kernbestandteil des digitalen Funknetzes ist ein hohes Maß an Sicherheit im Bereich der Funkübertragung. Die Chiffrierung / Kryptierung genügt höchsten Ansprüchen des heutigen Datenschutzes und hat die Aufgabe, die Teilnahme von unbefugten an der Kommunikation der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben zu verhindern.

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport, Projektgruppe Digitalfunk

DIN

Deutsches Institut für Normung

DJF

Deutsche Jugendfeuerwehr

DL

Drehleiter

DLK

Drehleiter mit Korb


E

Einsatzdauer des Atemschutztrupps

Die Einsatzdauer des Atemschutztrupps ist die Zeitdauer des ununterbrochenen Atemluftverbrauches oder der Beatmung eines Filters vom Beginn des Atemluftverbrauches oder vom Beginn des Beatmens des Filters bis zur Beendigung des Atemluftverbrauches oder der Beatmung des Filters. Quelle: FwDV 7 Ausgabe 2002

Einsatzkurzprüfung

Eine Einsatzkurzprüfung ist eine zur Sicherheit des Atemschutzgeräteträgers dienende Prüfung der Atemschutzgeräte, die vor dem Atemschutzeinsatz durchzuführen ist. Quelle: FwDV 7 Ausgabe 2002

ELW

Einsatzleitwagen

EN

Europanorm


F

F

Feuerwiderstandsklasse

FBL

Fachbereichsleiter/in

FEL

Feuerwehreinsatzleitstelle

Feuerschutzsteuermittel

Die Feuerschutzsteuermittel werden nach folgenden Kriterien von der Region Hannover an die Kommunen verteilt:
40 % nach der Einwohnerzahl, 
40 % nach der Zahl der Ortsfeuerwehren und 
20 % nach der Vorhaltung von Drehleitern und/oder Gerätewagen-Mess/ Gerätewagen Gefahrgut. 
Die Mittel werden im Vermögenshaushalt im Unterabschnitt 1300 Freiwillige Feuerwehr ausgewiesen.

Feuerwehreinsatzpläne

Feuerwehrpläne nach DIN 14095 ermöglichen den Einsatzkräften einen schnellen und präzisen Überblick über Gefahren- und Gefährdungspotential des Objektes. Sie erlauben sichere, umfassende Einsatzleitung und übergreifende Koordination der Rettungskräfte im akuten Notfall. Wird der Feuerwehrplan mit taktischen Hinweisen versehen (Ausrückordnung usw.) wird er lt. DIN zum Feuerwehreinsatzplan. Die Gemeinde (Gemeindebrandmeister) hat Pläne aufzustellen, in denen die Einzelheiten der Alarmierung, des Ausrückens und der Einsätze festgelegt sind. Diese Pläne sind der Feuerwehr-Einsatzleitstelle (FEL) bekanntzugeben bzw. abzustimmen (Alarm- und Ausrückeordnung - AAO). Für besonders gefährdete oder besonders schützenswerte Objekte (zum Beispiel Schulen, Kindergärten, Kirche/Kloster, Alten- und Pflegeheime, unter Denkmalschutz stehende Gebäude, besondere gewerblich oder industrielle Einrichtungen, Objekte mit Brandmeldeanlagen) sind spezielle Einsatzpläne von der jeweiligen OrtsFW aufzustellen. Die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr muss in regelmäßigen Übungen erprobt und überprüft werden. Auch hierbei sollte nach einem entsprechenden Plan verfahren werden. Die Feuerwehrpläne in der Gemeinde Wennigsen (Deister) sind nach folgendem Schema aufgebaut:

  1. Deckblatt

  2. Objektbeschreibung mit Anfahrtsplan/Rückseite Objektschnellübersicht inkl. Anfahrtswege und Bereitstellungsräume (Verteiler: alle FW-Fahrzeuge in der Gemeinde inkl. GmBM)

  3. Objektalarmplan FEL

  4. Besondere Gefahren

  5. Benachrichtigungsliste

  6. Einsatzhilfen

  7. Löschmittelversorgung

  8. Brandschutztechnische Einrichtungen

  9. Alarm- und Ausrückeordnung (AAO)

  10. Anfahrtswege und Bereitstellungsräume

  11. Baubeschreibung

  12. Nutzungsbeschreibung

  13. Objektalarmplan FEL

  14. Aktualisierung und Verteiler ( 1x an zentraler Stelle am Objekt), 1x OrtsFW, 1x FEL)

  15. Übersichtplan

  16. Fotos vom Objekt. 

Folgende Kameraden stehen bei der Erstellung von Feuerwehreinsatzplänen zur Verfügung:
Martin Lehmann-Koch, Tel. 05103/8699, 
Jürgen Bertram, Tel. 05103/8518 und 
Alexander Stief, Tel. 05103/2299. 
Des Weiteren werden demnächst alle OrtsFW in der Erstellung dieser Pläne unterwiesen. Die Freigabe von Feuerwehreinsatzplänen erfolgt in Abstimmung mit dem Gemeindebrandmeister.

FEZ

Feuerwehreinsatzzentrale

FF

Feuerwehrfrau

FFA

Feuerwehrfrau-Anwärterin

Filtergerät

Ein Filtergerät ist ein Atemschutzgerät, bei dem die Luft durch einen Filter strömt, bevor sie eingeatmet wird. Es besteht aus einem Filter und einem Atemanschluss. Nur anwendbar, wenn ausreichend Sauerstoff in der Umgebungsluft vorhanden ist (umluftabhängiges Atemschutzgerät).

Fluchthaube

Zur Rettung von Menschen aus verqualmten Gebäuden. Wirkungsprinzip wie Filtergerät. Eine Haube mit integriertem Filter und Sichtscheibe wird über den Kopf gezogen. Die zu rettenden Personen werden dann von Feuerwehrleuten aus dem Gefahrenbereich geleitet.

FM

Feuerwehrmann

FMA

Feuerwehrmann-Anwärter

FMd

Feuermelder

FME

Funkmeldeempfänger

FogNail

Mit diesem 'Nebelnagel' wird z.B. fein verteiltes  Wasser durch eine Öffnung in den Brandraum gesprüht. Durch den Einsatz des FogNail kann das Öffnen von  Türen zum Brandraum vermieden werden. Das Feuer wird deutlich eingedämmt und Rauchschäden etc. lassen sich vermeiden.

FTZ

Feuerwehr technische Zentrale

Führung

Nach der Feuerwehrdienstvorschrift (FwDV 100) ist Führung die Einflussnahme auf die Entscheidungen und das Verhalten anderer Menschen mit dem Zweck, mittels steuerndem und richtungsweisendem Einwirken vorgegebene und aufgabebezogene Ziele zu verwirklichen. Das bedeutet, andere zu veranlassen, das zu tun, was zur Erreichung des gesetzten Ziels erforderlich ist. Die FwDV 100 spricht sich für den kooperativen Führungsstil aus. 
Dieser Führungsstil zeichnet sich durch folgendes aus: Kameraden ggf. Fachberater werden zur Beratung herangezogen, die Einsatzabwicklung basiert nicht nur auf das Fachwissen des Einsatzleiters. Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung werden delegiert. Die sog. Auftragstaktik entspricht diesem Führungsstil. Der Einsatzleiter beschränkt sich auf grobe Handlungsanweisungen und überlässt den ausführenden Kräften, diese zielorientiert und lageabhängig umzusetzen.

Fülldruck

Der Fülldruck ist derjenige Druck, mit dem die Druckbehälter für einen Einsatz befüllt werden. Er ist von der Bauart des Atemschutzgerätes abhängig und kann den Herstellerangaben entnommen werden. Bei Pressluftatmern beträgt er in der Regel 200 bar oder 300 bar. Quelle: FwDV 7 Ausgabe 2002

FuSp

Funkspruch

FuG

Funkgerät

FUK

Feuerwehrunfallkasse

Fw

Feuerwehr

FwA

Feuerwehranhänger

FwDV

Feuerwehrdienstvorschrift

FwK

Feuerwehrkran


G

Gasfilter

Gasfilter sind Atemfilter, die vor Gasen und Dämpfen schützen, Partikel aber nicht zurückhalten können. Beim Einsatz von Gasfiltern ist zum einen die Aufnahmefähigkeit der verschiedenen Stoffe (Filtertyp), zum anderen das Aufnahmevermögen des einzelnen Stoffes (Filterklasse) zu berücksichtigen. Gasfilter dürfen grundsätzlich nur gegen solche Gase und Dämpfe eingesetzt werden, die der Atemschutzgeräteträger bei Filterdurchbruch auch riechen oder schmecken kann. Die Möglichkeit einer Beeinträchtigung oder Lähmung des Geruchssinns durch den Schadstoff ist zu berücksichtigen. Quelle: FwDV 7 Ausgabe 2002

Gefahrenbereich

Gefahrenbereiche im Sinne der Feuerwehr-Dienstvorschrift 7 sind diejenigen Bereiche einer Einsatzstelle, an denen die Gefahr durch Atemgifte oder Sauerstoffmangel für Menschen und Tiere bestehen. Quelle: FwDV 7 Ausgabe 2002

GemBM

Gemeindebrandmeister/in

GrFü

Gruppenführer/in

GW

Gerätewagen

GW-A

Gerätewagen-Atemschutz

GW-FM

Gerätewagen-Fernmeldetechnik

GW-G

Gerätewagen-Gefahrgut


H

HBM

Hauptbrandmeister/in

HFF

Hauptfeuerwehrfrau

HFM

Hauptfeuerwehrmann

Hilfsfristen

Es handelt sich hierbei um die zulässige Zeitspanne bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Die in den Landesrettungsdienstgesetzen oder deren Ausführungsverordnungen verankerten Hilfsfristen unterscheiden sich gravierend. In Niedersachsen soll in 95 vom Hundert in einem Jahr im Rettungsdienstbereich zu erwartenden Notfalleinsätze 15 Minuten nicht übersteigen. Um die Aufgaben im abwehrenden Brandschutz erfüllen zu können, ist die Feuerwehr so aufzustellen, dass möglichst schnell Menschen gerettet bzw. Schadensfeuer begrenzt werden können (s.a. Definition Brandschaden - Wertverlust pro Minute)

Hin- und Rückweg

Der Hinweg im Sinne der Feuerwehr-Dienstvorschrift 7 ist diejenige Strecke, die der vorgehende Atemschutztrupp nach Beginn der Atemluftversorgung mit dem Atemschutzgerät bis zu dem Ort zurücklegt, an dem er tätig wird (zum Beispiel: Brandbekämpfung, Öffnen von Fenstern bei Verrauchungen von Gebäuden).
Der Rückweg ist diejenige Strecke, die der Atemschutztrupp vom Ort seiner Tätigkeit bis zum Ort, an dem er gefahrlos den Atemanschluss absetzen kann, zurücklegen muss. Für die Berechnung der voraussichtlich zur Tätigkeit verbleibenden Einsatzzeit ist die für den Hinweg verbrauchte und die für den Rückweg zu erwartende Atemluftmenge der begrenzende Faktor. Für den Rückweg ist in der Regel die doppelte Atemluftmenge einzuplanen, die für den Hinweg verbraucht wurde. 
Quelle: FwDV 7 Ausgabe 2002

HLM

Hauptlöschmeister/in

Hochdrucklüfter

Hochleistungsventilator zur Entrauchung von Gebäuden. Bläst soviel Frischluft in das Gebäude, dass ein leichter Überdruck entsteht. Durch das Öffnen von Fenstern oder Türen können Räume dann gezielt vom Brandrauch befreit werden.


I

ISO

International Organization for Standardization

Isoliergerät

Ein Isoliergerät ist ein Atemschutzgerät, das aus einem Atemanschluss und einem Luftversorgungssystem besteht. Es erlaubt dem Benutzer unabhängig von der Umgebungsatmosphäre zu atmen. Quelle: FwDV 7 Ausgabe 2002


J

JF

Jugendfeuerwehr

JFW

Jugendfeuerwehrwart/in


K

Kat.

Katastrophe

KatS

Katastrophenschutz

KBM

Kreisbrandmeister/in

KFV

Kreisfeuerwehrverband

KJFW

Kreisjugendfeuerwehrwart/in

Kombinationsfilter

Kombinationsfilter sind Atemfilter, die sowohl Gase und Dämpfe aufnehmen, als auch Partikel zurückhalten. Anwendungsgrenzen in Bezug auf Filtertyp und Filterklasse sind im Einsatz zu beachten (siehe auch „Gasfilter"). Bei der Feuerwehr werden in der Regel Kombinationsfilter ABEK2-P3 verwendet. Quelle: FwDV 7 Ausgabe 2002

KPW

Kreispressewart/in

KTW

Krankentransportwagen

Kübelspritze

Kleinlöschgerät bestehend aus 10-Liter-Wasserbehälter und eingebauter Handpumpe sowie einem 5 m langem Schlauch. Wird zum Löschen von Entstehungsbränden oder bei Nachlöscharbeiten verwendet, um Wasserschaden zu vermeiden.


L

Leinensicherungssystem

Leinensicherungssysteme bestehen aus unterschiedlichen und besonders gestalteten Leinen. Sie dienen Atemschutztrupps, die ohne Schlauchleitung bei eingeschränkter Sicht, insbesondere in großflächige Räumen vorgehen, zur besseren Orientierung und zum Wiederauffinden des Rückweges sowie zum Auffinden vermisster Atemschutztrupps. Quelle: FwDV 7 Ausgabe 2002

Leistungsprüfung

Zur Überprüfung der körperlichen Leistungsfähigkeit der Atemschutzgeräteträger muss diese Prüfung halbjährlich durchgeführt werden. Dabei muss in einer genormten Übungstrecke innerhalb von 30 Minuten die Leistung von 90000 Joule unter Belastung eines Pressluftatmers erbracht werden.

LF

Löchgruppenfahrzeug

LFV

Landesfeuerwehrverband

LJFW

Landesjugendfeuerwehrwart/in

LM

Löschmeister/in

LUK

Landesunfallkasse

LZ

Löschzug

LZ-R

Löschzug-Rettung

LZ-W

Löschzug-Wasser


M

Ma

Maschinist

ManV

Massenanfall von Verletzten

Me

Melder

Mehrzweckzug

Meistens "Greifzug"® genanntes handbetriebenes Gerät zum Bewegen von Lasten (z.B. Wegziehen eines PKW von einem Baum).
Ein Stahlseil wird durch abwechselndes Zugreifen, Ziehen und Loslassen zweier Klemmbackenpaare bewegt. Die Übertragung der Bedienerkraft erfolgt durch eine Hebelbewegung. Es können so Kräfte von 50 kN (entsprechend der Gewichtskraft von 5 Tonnen) übertragen werden. 

Mitgliedschaft

Aktive Mitglieder einer Freiwilligen Feuerwehr können nur Gemeindeeinwohner werden. Der aktive Feuerwehrmann muss seinen Wohnsitz oder ständigen Aufenthalt im Gebiet der Gemeinde haben (vgl. auch § 11 Niedersächsischen Brandschutzgesetz).

MTF

Mannschaftstransportfahrzeug

MTW

Mannschaftstransportwagen

MZ

Musikzug

MZB

Mehrzweckboot

MZF

Mehrzweckfahrzeug

MZFü

Musikzugführer


N

NAW

Notarztwagen

NEF

Notarzt-Einsatzfahrzeug

Notsignalgeber

Ein Notsignalgeber ist ein Gerät, das das Auffinden von Hilfe benötigenden oder in Not geratenen Atemschutzgeräteträger durch optische und/oder akustische Signale erleichtert. Quelle: FwDV 7 Ausgabe 2002


O

OBM

Oberbrandmeister/in

OFF

Oberfeuerwehrfrau

OFM

Oberfeuerwehrmann

OLM

Oberlöschmeister/in

OrtsBM

Ortsbrandmeister/in


P

PA

Pressluftatmer

Pressluftatmer

Umluftunabhängiges Atemschutzgerät bei dem in einer Druckluftflasche etwa 1600 Liter Luft mitgeführt werden. Die Einsatzdauer liegt je nach Belastung des Atemschutzgeräteträgers  bei 30 - 40 Minuten.


Q


R

RdErl.

Rund-Erlass

Rettungsschere

Hauptsächlich bei Verkehrsunfällen verwendetes hydraulisch betriebenes Rettungsgerät zum Durchschneiden von Metallen wie z.B. Säulen von Kraftfahrzeugen, um eingeklemmte Personen aus verunfallten Fahrzeugen retten zu können.

Rettungsspreizer

Zum Anheben von Fahrzeugen oder zum Öffnen von Autotüren. Ebenfalls hydraulisch betrieben.

RTB

Rettungsboot

RTH

Rettungshubschrauber

RTW

Rettungswagen

RW

Rüstwagen

RWA

Rauch- und Wärmeabzugsanlage


S

Schaummittel

Chemikalie zur Erzeugung von Löschschaum. Wird mittels eines Zumischers dem Löschwasser zugegeben. Am Schaumstrahlrohr wird Luft zugemischt, um das Wasser-Schaummittel-Gemisch aufzuschäumen.

Schlauchverbund

Seit dem 1.9.2002 sind die von den Kommunen eingebrachten Schläuche gemeinschaftliches Eigentum aller Beteiligten Kommunen im Schlauchverbund. Die Beteiligten erhalten Miteigentum an allen Schläuchen des Schlauchverbundes im Verhältnis der eingebrachten Schläuche zur Gesamtzahl der eingebrachten Schläuche. Zahlen der Gemeinde Wennigsen: B-Schläuche 15m/20m  Anzahl  = 139/84,  C-Schläuche 42m/52m Anzahl = 35/150

Sicherheitstrupp

Der Sicherheitstrupp ist ein mit Atemschutzgeräten ausgerüsteter Trupp, dessen Aufgabe es ist, bereits eingesetzten Atemschutztrupps im Notfall unverzüglich Hilfe zu leisten. 
Sicherheitstrupps können auch mit zusätzlichen Aufgaben betraut werden, solange sie in der Lage sind, jederzeit ihrer eigentlichen Aufgabe gerecht zu werden und der Einsatzerfolg dadurch nicht gefährdet ist. Quelle: FwDV 7 Ausgabe 2002

StBM

Stadtbrandmeister/in

StVO

Straßenverkehrsordnung

StVZO

Straßenverkehrszulassungsordnung

SW

Schlauchwagen


T

TLF

Tanklöschfahrzeug

TM

Teleskopmast

TrBOS

Technische Richtlinien für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben

TrFü

Truppführer/in

TroLF

Trockenlöschfahrzeug

TroTLF

Trocken-Tanklöschfahrzeug

TS

Tragkraftspritze

TSA

Tragkraftspritzenanhänger

TSF

Tragkraftspritzenfahrzeug

TUIS

Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem


U

Umfüllpumpe

Explosionsgeschützte und chemikalienbeständige Pumpe zum Umfüllen von gefährlichen Flüssigkeiten.

Unvereinbarkeit

Angehörige der Feuerwehr, die aktiven Dienst leisten, sollen nicht gleichzeitig aktive Mitglieder anderer Organisationen oder Einrichtungen sein, die neben der Feuerwehr eingesetzt werden können. Im Falle der Doppelmitgliedschaft hat die Dienstpflicht der Feuerwehr vorrang. Diese Soll-Vorschrift hat zum Ziel, aktive Feuerwehr-Angehörige vor einer Pflichtkollision durch Mehrfachmitgliedschaften zu bewahren und die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren sowie anderer Organisationen und Einrichtungen zu stärken. (vgl. § 7 Niedersächsisches Brandschutzgesetz).

UVV

Unfallverhütungsvorschriften


V

Vollschutzanzug

CSA, Chemikalienbeständige Schutzbekleidung für Gefahrgutunfälle. Der Anzug umhüllt den Feuerwehrmann vollständig, um diesen vor den schädlichen Einwirkungen des Gefahrgutes zu schützen. Natürlich wird dann auch ein Pressluftatmer getragen, je nach Konstruktionsart des Anzuges über oder unter dem Vollschutzanzug. Aufgrund der extremen körperlichen Belastung des Trägers und dem damit erhöhten Luftverbrauch beträgt die Einsatzzeit hier nur etwa 20 - 25 Minuten.

VdE

Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.

Verwaltungsvollzugsbeamte

Stadt- bzw. Gemeindebrandmeister werden aufgrund des § 50 des Niedersächsischen Gefahrenabwehrgesetzes (NGefAG) sowie des § 4 der Verordnung über Verwaltungsvollzugsbeamte (Vollz.Bea.VO) von der Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung im Rahmen ihrer Tätigkeiten als Stadt- bzw. Gemeindebrandmeister zu Verwaltungsvollzugsbeamten mit folgenden Befugnissen bestellt: 
1. Allgemeine Befugnisse der Polizei und Verwaltungsbehörden, 
2. Befugnisse zur Befragung, 
3. Identitätsfeststellungen und Prüfung von Berechtigungsscheinen, 
4. Platzverweisung. 
In Analogie gelten diese Regelungen auch für die Brandschutzabschnittleiter sowie dem Regionsbrandmeister.

VFDB

Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V.

VGW

Vorausgerätewagen

VRW

Vorausrüstwagen

VU

Verkehrsunfall


W

WF

Werkfeuerwehr

WFV

Werkfeuerwehrverband

WLF

Wechselladerfahrzeug


X


Y


Z

Zumischer

Durch die hohe Strömungsgeschwindigkeit des Löschwassers wird im Zumischer nach dem Ejektorprinzip ein Unterdruck erzeugt mit dessen Hilfe Schaummittel aus einem Behälter gesaugt wird, das dann dem Wasser zugemischt wird.